zu "Namen des Namenlosen"
Im Judentum ist Gottes Name
das Tetragramm, JHWH,
ein Name, oft geschrieben,
jedoch fast nie gesprochen -
im Jahr nur einmal, nur von einem
und nur an einem Ort:
am Yom Kippur, Versöhnungstag,
dem höchsten Fest im Jahr,
allein vom Hohenpriester
im Allerheiligsten des Tempels.
Den Tempel gibt es ja nicht mehr,
auch keinen Hohenpriester.
Und niemand kann mehr sagen:
Wie wird das JHWH gesprochen?
Wird aus der Bibel vorgelesen
wird es ersetzt durch andere Worte,
durch Adonai, der Herr,
und durch haSchem, der Name.
In der Tenach steht JHWH
fast siebentausend Mal.
Doch nur ein einziges Mal
wird es auch ausgedeutet,
von JWHW selber,
als er Moshe beruft.
Publiziert am: Mittwoch, 22. April 2026 (26 mal gelesen)
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