Die letzte Botschaft Jeshuas

(geschrieben während des volkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine und des ebenso völkerrechtswidrigen Angriffs Israels und der USA auf den Iran)

 

Nach der Legende ist Mirjam von Magdala  auf der Flucht vor Verfolgungen u.A. mit zwei anderen Mirjams in einem segellosen Boot an der Küste der Provence gelandet,

hat dort missioniert und schließlich als Einsiedlerin in eine Höhle zurückgezogen.

 

Luise Rinder lässt sie in ihrem Roman "Mirjam" in dichterischer Freiheit nach Jahrhunderten mmer noch in ihrer Höhle sitzen. 

Die einst so treue Gefährtin und mutige Zeugin und Verkünderin der Auferstehung ist inzwischen wütend, enttäuscht und verzweifelt darüber,

was aus der Friedensbotschaft Jeshuas geworden ist, wie Rom sie in ihr Gegenteil verdreht hat.

(Luise Rinser, „Mirjam“, S. 329ff)

 

 


Diese Mut machende Botschaft kann vielleicht etwas einer Gefahr entgegenwirken, die in einer Zeit wie der heutigen droht.

 

Auch heute kann es so erscheinen, als drehe sich das Rad der Menschheit zurück und abwärts:

als herrsche in der Welt nicht wohltätiger Frieden, sondern Gewalt und Krieg, der skrupellose Machtmissbrauch der Mächtigen,

bei dem nicht mehr das Völker-Recht, das den Schwächeren schützt, sondern allein Idas Recht des Stärkeren gilt.


In einer solchen Zeit können  Menschen sehr leicht den Glauben an die Menschheit verlieren,     

Den Glauben daran, dass sie fortschreitet.


In einer solchen Zeit ist es wichtig, nicht zu vergessen:                                                                     

Die Menschheit wird sicher vorwärts und aufwärts geführt und geleitet - vom Menschensohn.


In einer solchen Zeit ist die Botschaft Jeshuas  an Mirjam in der Höhle  wichtig:                               

Was wie Abstieg und Rückschritt  aussieht, ist alles nur Durchgang, letztlich bedeutungsloser Durchgang

auf dem Aufstieg und Fortschritt der Menschheit hin zum Frieden,

zum vollen Mensch-Sein, das der Menschensohn schon verkörpert, schon immer verkörpert hat.

 

Publiziert am: Sonntag, 19. April 2026 (2 mal gelesen)
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