Ausschließlich einschließend
Wie steht das Tun zum Sein -
so wie der Rhein zur Loreley,
der Fluss zum Felsgestein?
Schließt Sein das Werden aus?
Schließt es, als Eines Alles,
sein Gegenteil mit ein?
Sagt es nicht "ja", nicht "nein",
sagt es bei allem "jein"?
Das, was sich wandelnd wandert,
ruht auch im ew'gen Sein.
Das hat ja keinen Gegensatz,
steht ganz für sich all-ein.
Dass es das Werden ausschließt,
ist nichts als hohler Schein.
Es schließt auch Tun und Handeln
in seine Einheit ein.
Das Sein, das geht, auch wenn es steht,
und ruht, wenn es sich regt.
Es ruht in sich, durch sich, für sich,
durch sich in sich bewegt.
So bleibe ruhend, wenn du gehst,
in dir bewegt im Ruh'n!
Bleib' auch im Werden ew'ges Sein!
Sei Ruhe auch im Tun!
Publiziert am: Samstag, 24. Januar 2026 (9 mal gelesen)
Copyright © by Rudolfo Kithera
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