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Verlieren, finden, sein

 

Du glaubst, dass du verloren hast,

das Spiel des Lebens, deinen Weg,

dass du dich selbst verloren hast,

du hoffnungslos verloren bist.

 

Wie du dich siehst, das bist du nicht in Wirklichkeit.

Was du dir vorstellst, das ist Gott sei Dank nur Schein.

Das, was du glaubst, das ist ein finsterer Aberglaube.

Was du dir denkst, kann gar nicht wirklich sein.

 

Was wirklich ist, kann nicht gewinnen, nicht verlieren.

Es kann gar nicht verloren geh’ n, was ist.

Nicht was du bist, nur, was du hast, kannst du verlieren.

Du kannst nur das verlieren, was du gar nicht bist.

 

Du kannst auch niemals finden, was du bist.

Das, was du bist, kannst du nur einfach sein.

Die ALLMACHT will ja, dass es ewig ist.

Ein falsches Bild von dir kannst du er-finden.

Doch kannst du nicht er-finden, was du bist.

 

Du kannst dir auch nicht selbst im Wege steh’ n,

Das, was du bist, das hat gar keinen Weg.

Und das, was ist, wird immer auf dem WEG geh’ n.

Denn auf dem WEG ist alles das, was ist.

 

 

Was du dir ausdenkst, was du tust und lässt,

kann überhaupt nicht ändern, was du bist,

was du schon immer warst und immer sein wirst,

das, was für alle Zeiten unverändert ist.


 

Ich möchte dir, lieber Leser, eine zwischen-menschliche, dia-logische Fassung dieser Zeilen nicht vorenthalten :

 

Du sagst, du habest dich verloren –

in mir, durch mich, an mich.

 

Nur, was du hast, kannst du an mich verlieren,

Du kannst an mich doch nicht verlieren, was du bist.

Nur das, was du nicht wirklich bist,

kannst du in mir verlieren.

Nur das an dir, was es nicht gibt,

kannst du durch mich verlieren.

 

Das Ich, das was du wirklich bist,

das kann sich nicht verlieren –

in mir, durch mich, an mich.


 

Publiziert am: Montag, 16. März 2020 (44 mal gelesen)
Copyright © by Rudolfo Kithera

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