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Klein und groß

 

Du must dich nicht erheben,

aus Unrat, Müll und Mist,

musst nicht erhoben werden,

weil du erhaben bist:

der Sohn des Allerhöchsten,

der alles ist, was ist.

 

Und der in seinem Geiste

alles, was ist, erdacht.

Du bist bereits sein Erbe,

Teilhaber seiner Macht.

 

Bleibe in seinem Glanze!

Vergiss nicht, wer er ist!

Bleibe in seiner Größe!

Bleibe doch, was du bist!
(Vergiss nicht deine "Sohnschaft".

dass du bist, was er ist!)

 

Wenn du das Kleine groß machst,

machst du dich selber klein,

glaubst nicht mehr deine Größe,

nicht mehr, sein Sohn zu sein.

 

 

Lass doch das Kleine klein sein,

so, wie es nun mal ist,

sonst kannst du nicht mehr du sein,

vergisst du, wer du bist.

 

Zwänge dich nicht in Gassen,

in die kein Licht rein fällt!

Bleibe nicht in der Enge,

die dich gefangen hält!

Leb’ unter freiem Himmel

im offenen, weiten Feld!




 


 

Kommentar:

 

Wer wichtig nimmt, was klein ist,

wird engstirnig und kleinlich.

 

Wer ernst nimmt, was zum Lachen ist,

der macht sich lächerlich.

 


 

 

Zwei Merksätze:

Erstens: Rege dich nie über Kleinigkeiten auf!

Zweitens: Es gibt nur Kleinigkeiten.

 

PS:

Ich rege mich nie aus dem Grund auf, den ich meine.

Ich rege mich auf, weil ich etwas sehe, was nicht da ist.

Ich rege mich auf, weil ich eine bedeutungslose Welt sehe.

(Ein Kurs in Wundern, Lektionen 5, 6 und 12)





 

 

Gib dich nicht mit Kleinheit zufrieden. Vergewissere dich aber, dass du verstehst, was Kleinheit ist und warum du dich nie mit ihr zufrieden geben könntest. Kleinheit ist das Angebot, das du dir selbst machst. Du bietest dies statt Größe an und akzeptierst es. Alles in dieser Welt ist klein, denn es ist eine Welt, die aus Kleinheit gemacht ist im seltsamen Glauben, dass Kleinheit dich zufrieden stellen kann. Wenn du nach irgendetwas in dieser Welt im Glauben strebst, dass es dir Frieden bringen wird, setzt du dich selbst herab und machst dich blind für die Herrlichkeit. Kleinheit und Herrlichkeit sind die Wahlmöglichkeiten, die deinem Streben und deiner Wachsamkeit offen stehen. Du wirst immer die eine auf Kosten der anderen wählen.

 

Was du jedoch nicht merkst, ist, dass jedes Mal, wenn du deine Wahl triffst, diese Wahl die Bewertung deiner selbst ist. Entscheide dich für Kleinheit, und du wirst keinen Frieden haben, denn du wirst dich als seiner unwürdig beurteilt haben. Und was immer du als Ersatz dafür anbietest, ist eine viel zu armselige Gabe, um dich zu befriedigen. Es ist sehr wichtig, dass du die Tatsache akzeptierst – und zwar freudig akzeptierst – dass es keine Form von Kleinheit gibt, die dich je zufrieden stellen könnte. Es steht dir frei, so viele zu erproben, wie du willst, doch damit wirst du lediglich deine Heimkehr verzögern. Denn du wirst nur in der Größe zufrieden sein, die dein Zuhause ist.

(Ein Kurs in Wundern, Kapitel 15, III, 1.-2.)

 





 

Unendlich klein, unendlich groß

 

Leb‘ nicht als Kreis, beschränkt durch seinen Umfang,

der durch sich selbst innen und außen trennt.

Lebe als Punkt, ein Kreis, unendlich klein,

der keinen Nicht-Kreis, nichts als Anderes kennt.

Der Punkt hat nichts, und deshalb ist er alles.

 

Und sei zur selben Zeit unendlich groß!

Lass‘ dich doch auch eine Gerade sein,

die aus Unendlichkeit geht zur Unendlichkeit!

Sei keine Strecke, die hier anfängt und dort aufhört,

auch wenn sie lang ist, endet in der Zeit!

 

Sei nicht begrenzt, nicht endlich groß und klein!

Sei grenzen-frei, lass‘ dich unendlich sein -

unendlich klein und groß!

 

 


 

 

 

 

 



 

 

 

 

 


 

Publiziert am: Donnerstag, 05. März 2020 (49 mal gelesen)
Copyright © by Rudolfo Kithera

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